Trump: Hätten uns niemals aus dem Irak zurückziehen dürfen

Iraks Regierungschef rechnet mit größerer US-Unterstützung im Anti-Terror-Kampf

Washington (AFP) - Der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi sieht ein größeres Engagement der neuen US-Regierung im Kampf gegen den Terror als unter der Vorgängerregierung. Bei der Befreiung der nordirakischen Stadt Mossul von Dschihadisten rechne er mit einer schnelleren Unterstützung der USA unter US-Präsident Donald Trump als dies unter dessen Vorgänger Barack Obama der Fall gewesen wäre, sagte Abadi am Montag nach einem Treffen mit Trump im Weißen Haus in Washington.
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Donald Trump empfängt Haider al-Abadi © AFP

Trump sagte, der Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Mossul komme voran. Er stellte zugleich den US-Truppenabzug aus dem Irak unter Obama in Frage. "Wir hätten niemals abziehen dürfen", sagte der Präsident. In der Vergangenheit hatte Trump den Truppenabzug indes befürwortet. Während seines Wahlkampfes im vergangenen Jahr hatte er überdies erklärt, die USA hätten niemals in den Irak einmarschieren dürfen.

Mit Blick auf den Kampf gegen den IS sagte Trump: "Wir werden uns etwas überlegen, ich meine, wir müssen den IS loswerden, wir werden den IS loswerden."

Die Offensive zur Rückeroberung der zweitgrößten irakischen Stadt von den Dschihadisten hatte am 17. Oktober mit Unterstützung der von den USA angeführten Militärkoalition begonnen. Seither wurden bereits weite Teile der Stadt befreit.

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