Nach Berechnungen des Spitzenverbandes lagen die Ausgaben der Kassen für die Kliniken im Jahr 2011 erstmals über 60 Milliarden Euro. Die Krankenhäuser hätten mit 4,2 Prozent Kostensteigerungen die höchsten Steigerungsraten im Gesundheitswesen. Der durchschnittliche Kostenanstieg lag nach Angaben des GKV-Spitzenverbandes in den ersten drei Quartalen 2011 bei nur 2,5 Prozent.
"Eigentlich sollte man erwarten, dass die Krankenhausvertreter zeigen, wie sie mit dem zusätzlichen Geld die Versorgung der Patienten verbessern", sagte Stackelberg der "Rheinischen Post". Er forderte Strukturreformen bei den Kliniken. Beispielsweise sollten Direktverträge zwischen Krankenkassen und Krankenhäusern möglich werden. "Wenn Krankenkassen planbare Leistungen ausschreiben dürfen, könnten sie gezielt auf Qualität und Wirtschaftlichkeit bei der Patientenversorgung setzen", sagte Stackelberg.
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