Rösler selbst sagte im Deutschlandfunk, er sehe keine innerparteilichen Rivalen um den Parteivorsitz. "Ich fühle mich nicht in einem Wettbewerb", sagte der FDP-Chef. Die Partei sei "gemeinsam auf einem guten Weg, und das ist übrigens das Ergebnis unserer Geschlossenheit". Die FDP habe nach den erfolgreichen Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen auch auf Bundesebene "deutlich bessere Umfragewerte" über fünf Prozent.
Der frühere FDP-Spitzenpolitiker Burkhard Hirsch räumte Rösler eine Schonfrist bis zum nächsten Parteitag im Frühjahr 2013 ein. Sollte die Bundes-FDP bis dahin nicht aus dem Umfragetief kommen, müssten die Delegierten einen neuen Vorsitzenden wählen, sagte Hirsch zu "Wirtschaftswoche Online". "Dann wird es sein wie in der Wirtschaft: entweder neue Zahlen oder neue Gesichter."
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