Schon zuvor hatte Lammert dem Bericht zufolge in einer Sitzung des Ältestenrats deutlich gemacht, dass er sich über eine Neuregelung hinwegsetzen würde. Diese soll auf Initiative der Fraktionsführungen von CDU/CSU, SPD und FDP vom Bundestag beschlossen werden. Diese Regelung "ändert weder die Rechtsstellung der Abgeordneten noch die Verpflichtung des jeweiligen Parlamentspräsidenten, den im Grundgesetz dargelegten Rechten der Abgeordneten - notfalls auch unabhängig von den jeweiligen Fraktionen - Geltung zu verschaffen", sagte dazu Lammert.
Der Bundestagspräsident hatte im Rahmen der Euro-Debatten im Bundestag zweimal Abgeordneten von CDU und FDP das Wort erteilt, obwohl diese nicht von ihren Fraktionen als Redner nominiert worden waren.
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