Bei der Landtagswahl am Sonntag im Saarland hatte die FDP nur noch 1,2 Prozent der Stimmen erhalten, acht Prozentpunkte weniger als vor drei Jahren. Auch in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, wo im Mai neue Landtage gewählt werden, liegt die FDP Umfragen zufolge unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde.
FDP-Vize Holger Zastrow rief seine Partei auf, ihr wirtschaftspolitisches Profil zu schärfen. "Wir müssen zu unseren Überzeugungen stehen und als einzige marktwirtschaftliche Alternative zu allen anderen Parteien wieder erkennbar werden", sagte er der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Der Staatsglaube und die Regelungswut in breiten Teilen dieses Landes erinnert mich an den Alltag in der früheren DDR", kritisierte der FDP-Politiker. Als Beispiele nannte er die Diskussionen um Frauenquote und Mindestlohn, die die FDP beide ablehnt.
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