Gegen "Mätzchen und Profilierungsspiele"

Lindner warnt FDP nach Wahlniederlage vor Aktionismus

Berlin (AFP) - Der nordrhein-westfälische FDP-Spitzenkandidat Christian Lindner hat seine Partei davor gewarnt, nach ihrer schweren Wahlniederlage im Saarland in Aktionismus zu verfallen. Die Eins vor dem Komma sei eine besondere Enttäuschung gewesen, räumte Lindner im Sender Phoenix ein. "Ich empfehle der FDP trotzdem und gerade deswegen, jetzt nicht in Aktionismus und Hektik zu verfallen", fügte der frühere FDP-Generalsekretär aber hinzu. Die Bürger erwarteten "ruhiges, professionelles Regierungshandeln". Für "Mätzchen und Profilierungsspiele" sei jetzt nicht die Zeit.
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FDP-Politiker Lindner © AFP

Bei der Landtagswahl am Sonntag im Saarland hatte die FDP nur noch 1,2 Prozent der Stimmen erhalten, acht Prozentpunkte weniger als vor drei Jahren. Auch in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, wo im Mai neue Landtage gewählt werden, liegt die FDP Umfragen zufolge unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde.

FDP-Vize Holger Zastrow rief seine Partei auf, ihr wirtschaftspolitisches Profil zu schärfen. "Wir müssen zu unseren Überzeugungen stehen und als einzige marktwirtschaftliche Alternative zu allen anderen Parteien wieder erkennbar werden", sagte er der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Der Staatsglaube und die Regelungswut in breiten Teilen dieses Landes erinnert mich an den Alltag in der früheren DDR", kritisierte der FDP-Politiker. Als Beispiele nannte er die Diskussionen um Frauenquote und Mindestlohn, die die FDP beide ablehnt.

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2 Kommentare

Sehe ich auch so! Damals kann icht mit heute verglichen werden. Die von ihm genannten Beispiele, Mindestlohn und Frauenquote, sind auch wieder mal typisch. In meinen Augen hat das nichts mit "Regelungswut" ......
von Nele am 28.03.2012
Zitat aus Artikel: "Der Staatsglaube und die Regelungswut in breiten Teilen dieses Landes erinnert mich an den Alltag in der früheren DDR", kritisierte der FDP-Politiker. 21ig Jahre war Herr Holger ......
von Achim.M am 27.03.2012

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