Bayerns Ministerpräsident habe Corona-Krise zur Profilierung genutzt

Linken-Fraktionschef Bartsch will einen Kanzler Söder verhindern

Berlin (AFP) - Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch möchte nicht, dass Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) einmal Bundeskanzler wird. Er kritisiere Söder auch öffentlich, "sonst wird er wirklich noch Kanzler und das möchte ich gerne verhindern", sagte Bartsch dem Nachrichtenportal watson.de. Es sei "ein Problem, dass die Pandemie relevant wurde, als in der Union die Frage der Kanzlerkandidatur diskutiert wurde", erläuterte Bartsch. "Nicht jedes Handeln der Ministerpräsidenten ist an der Bekämpfung der Pandemie orientiert. Gerade Markus Söder nutzt die Krise offensichtlich zur Profilierung", kritisierte er.
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Markus Söder © AFP

Zum Lob von Altbundeskanzler Gerhard Schröder für die Arbeit des bayerischen Ministerpräsidenten sagte Bartsch: "Markus Söder hat offensichtlich von Gerhard Schröder gelernt. Der hat den Leuten beim Hochwasser an der Elbe damals persönlich auch nicht wirklich geholfen. Aber er hat sich geholfen, in dem er sich mit Gummistiefeln und einer Schippe in der Hand ablichten ließ."

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