Am Montagnachmittag hatten Fallschirmspringer, die dem beim Putsch am 22. März gestürzten Präsidenten Amadou Toumani Touré treu geblieben waren, die Stellungen der Ex-Putschisten angegriffen. Bei den Kämpfen um den Flughafen, die Fernsehzentrale und das Hauptquartier der Ex-Putschisten in der Kaserne Kati bei Bamako waren 14 Menschen getötet worden und 40 weitere verletzt worden, wie von den Rettungskräften verlautete. Sanogo machte "ausländische Söldner" und malische Fallschirmspringer für die Angriffe verantwortlich.
Ibrahim Dahirou Dembele, der Ende März von der Militärjunta als Generalstabschef ernannt worden war, sagte, das Ziel der Angreifer in Kati sei "die Ermordung von Militärchefs" gewesen, insbesondere Sanogo. Die Putschisten hatten sich Anfang April unter dem Druck der ECOWAS bereit erklärt, die Macht an eine zivile Übergangsregierung abzugeben. Zuletzt zeigten sie sich aber unwillig, sich ganz aus der Politik zurückzuziehen. Sanogo sprach sich am Wochenende insbesondere gegen die geplante Stationierung von ECOWAS-Truppen aus.
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