Kanzlerin startet zweiten Teil ihrer "Demografie-Reise"

Merkel: Generationen sollen füreinander da sein

Berlin (AFP) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Generationen in Deutschland aufgerufen, mehr Verantwortung füreinander zu übernehmen. In ihrem wöchentlichen Video-Podcast mahnte Merkel vor allem die Älteren, sie würden "ihre Lebensarbeitszeit verlängern müssen, weil sie nach dem Eintritt in die Rente noch eine sehr lange Lebensphase haben, in der sie auch ihr Leben noch gestalten können". Das habe es früher so nicht gegeben. Dies sei auch der Grund für die Heraufsetzung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre.
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Merkel verteidigt Rente mit 67 © AFP

Merkel räumte allerdings ein, dass es notwendig sei, noch mehr Arbeitsplätze für Über-60-Jährige zu schaffen. Mit Blick auf die sinkende Zahl junger Menschen sagte die Kanzlerin: "Wir müssen uns um jeden einzelnen Jugendlichen kümmern." Insbesondere gelte dies für die Schnittstelle zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung.

Merkel unternimmt am Montag den zweiten Teil ihrer "Demografie-Reise", bei der sich die Kanzlerin vor Ort über das Zusammenleben unterschiedlicher Generationen informieren will. Im mittelfränkischen Langenfeld besucht sie das Mehrgenerationenhaus "Dorflinde", im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach anschließend das Wohnprojekt "WohnArt".

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