Steinmeier zeigte sich in der "Frankfurter Rundschau" überzeugt, nach 20 Monaten Schwarz-Gelb gebe es bei den Wählern "eine große Sehnsucht, endlich wieder mit Vernunft und Augenmaß regiert zu werden". Auf die Frage, ob ein populärer Kandidat weiteres Interesse an der SPD wecken könne, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende: "Ganz sicher."
Zuletzt war vor allem über Ex-Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) als Anwärter auf die Kanzlerkandidatur spekuliert worden. Im aktuellen ARD-Deutschlandtrend von Infratest dimap schnitten sowohl Steinbrück als auch Steinmeier besser ab als Kanzlerin Angela Merkel (CDU).
Merkel sagte zu diesen Umfragewerten, sie mache sich "nicht so richtige Sorgen". "Wir regieren jetzt mal in aller Entschiedenheit auch, (arbeiten) die Projekte ab, die für Deutschland, für die Menschen in unserem Land auch entschieden werden müssen." Dann komme der Wahlkampf - "und ich werde sicherlich mit Enthusiasmus dabei sein", fügte die Kanzlerin hinzu. Über ihren Gegenkandidaten bei der kommenden Bundestagswahl werde die SPD sicherlich rechtzeitig entscheiden. "Mir sind alle, die in der öffentlichen Diskussion sind, schon bekannt. Insofern warten wir es einfach mal ab."
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