Der Anschlag richtete sich gegen eine Stiftung, die sich um die Verwaltung religiöser schiitischer Stätten im Irak kümmert. Die Stiftung liefert sich derzeit mit ihrem sunnitischen Pendant einen heftigen Streit darum, wer ein bedeutendes muslimisches Mausoleum in Samarra, 110 Kilometer nördlich von Bagdad, verwalten darf.
Am vergangenen Donnerstag waren bei mehreren Bombenanschlägen in der irakischen Hauptstadt mindestens 17 Menschen getötet worden. Die Gewalt ist im Irak in den vergangenen Jahren zwar zurückgegangen, überschattet aber nach wie vor den Alltag der Menschen. Allein im Mai wurden nach amtlichen Angaben 132 Menschen bei Angriffen und Anschlägen getötet.
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