Weitere 281 Menschen werden verletzt
Mindestens 31 Tote bei Selbstmordanschlägen in Pakistan
Lahore (AFP) - Die Zahl der Opfer nach den drei Selbstmordanschlägen in der ostpakistanischen Stadt Lahore ist auf mindestens 31 gestiegen. Zudem seien 281 Menschen verletzt worden, sagte der Sprecher der Rettungskräfte in der Stadt Lahore, Fahim Jehanzeb. Zuvor war von 25 Toten und 180 Verletzten die Rede gewesen. Drei Selbstmordattentäter hatten sich am Mittwoch in Lahore inmitten einer Prozession von schiitischen Gläubigen in die Luft gesprengt.
Tote und Verletzte bei Anschlägen in Lahore
© AFP
Die Gläubigen hatten sich bei der Prozession versammelt, um des Imams Ali zu gedenken, der im schiitischen Islam als Schwiegersohn und Vetter des Propheten Mohammed als dessen rechtmäßiger Nachfolger gilt. In Pakistan gehört nur eine Minderheit von 20 Prozent der Bevölkerung der schiitischen Glaubensrichtung des Islam an, die Mehrheit sind Sunniten.
Artikel vom 02.09.2010
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