Gefechte dauern seit drei Tagen an

Mindestens 70 Tote bei Stammeskämpfen im Süden Libyens

Tripolis (AFP) - Bei den seit Montag anhaltenden Kämpfen zwischen mehreren Stämmen im Süden Libyens sind nach Regierungsangaben mindestens 70 Menschen getötet worden. Mehr als 150 Menschen wurden bei den Gefechten in der Wüstenstadt Sebha verletzt, sagte ein Regierungssprecher. Bei den Auseinandersetzungen stehen sich Angehörige der schwarzafrikanischen Tubu und arabische Stämme aus Sebha gegenüber.
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Verltzter in Sebha © AFP

Die Tubu sind in der Region seit Februar in tödliche Zusammenstöße mit anderen Stämmen verwickelt. Sie bezichtigen arabische Stämme, sie mit Unterstützung der Behörden "ethnisch säubern" zu wollen. Die arabischen Stämme wiederum werfen den Tubu vor, auf bewaffnete ausländische Kämpfer, etwa aus dem Tschad oder dem Sudan, zurückzugreifen.

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