Minister suchen vor EU-Sondergipfel Kompromisse im Haushaltsstreit

Brüssel (AFP) - Vor dem Sondergipfel zum nächsten Mehrjahres-Haushalt der EU versuchen die Mitgliedstaaten am Montag bei einem Ministertreffen, Kompromisslinien auszuloten (16.30 Uhr). EU-Ratspräsident Charles Michel hatte am Freitag einen neuen Vorschlag für das über eine Billion Euro schwere Sieben-Jahres-Budget unterbreitet. Er sieht Kürzungen der Milliardenhilfen für Europas Bauern und Regionen vor, aber mehr Geld für den Kampf gegen den Klimawandel, Grenzschutz, Forscher und Studenten.
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Die EU-Staats- und Regierungschefs kommen am Donnerstag zu ihrem Sondergipfel zum nächsten EU-Finanzrahmen für die Zeit von 2021 bis 2027 zusammen. Die Postionen liegen bisher weit auseinander: Nettozahler-Länder wie Deutschland, Schweden, die Niederlande und Dänemark fordern, den nächsten Etat bei 1,0 Prozent der EU-Wirtschaftsleistung zu belassen. Insbesondere osteuropäische Länder, die stark von Agrar- und Regionalhilfen profitieren, verlangen deutlich mehr Geld.

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