Seit der Krise habe sich das Profil der Obdachlosen verändert, sagte der Vorsitzende von Praksis, Tzanetos Antypas. Früher seien es vor allem junge Einwanderer und Drogenabhängige gewesen, heute seien zahlreiche Männer zwischen 40 und 55 Jahren betroffen, die ihre Arbeit verloren hätten oder nicht mehr in der Lage seien, ihre Miete zu zahlen und ihre Familien zu ernähren.
In Griechenland gibt es keine offizielle Statistik zur Zahl der Obdachlosen. Bei den Angaben würde daher "manchmal übertrieben", sagte Antypas mit Blick auf eine kürzlich veröffentlichte Zahl von 25.000 Obdachlosen in Athen. Seine Organisation unterhält in Griechenland zwei Hilfszentren für Obdachlose und Migranten sowie eines für Kinder, die Opfer von Menschenhändlern wurden. Mit Spendengeldern eines griechischen Reeders sollen in diesem Jahr drei weitere Zentren für Obdachlose eröffnet werden.
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