Als Reaktion auf den Überfall hatte die ägyptische Armee am Mittwoch die größte Militäroperation im Sinai seit Jahrzehnten gestartet, wobei nach Angaben aus Armeekreisen und des Staatsfernsehens 20 Extremisten getötet wurden. Die Armee sprach von einem "totalen Erfolg" des Einsatzes. Israel, das ebenfalls von dem Vorfall vom Sonntag betroffen war, begrüßte den Einsatz. Am Mittwoch hatte Ägyptens Präsident Mohammed Mursi zudem Geheimdienstchef Murad Muwafi und den Gouverneur des nördlichen Sinai, Abdel Wahab Mabruk, entlassen.
Ägypten und Israel machen Palästinenser aus dem Gaza-Streifen und Islamisten vom Sinai für den Angriff verantwortlich. Der ägyptischen Armee zufolge erhielten die Angreifer Mörsergranaten aus dem von der radikalislamischen Hamas kontrollierten Gazastreifen. Der Regierungschef des Gazastreifens, Ismail Hanija, wies jede Verwicklung in den Angriff zurück.
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