Regierungstruppen schießen in Hama auf Zivilisten
Opposition: Fast 60 Tote in Syrien allein am Montag
Beirut (AFP) - Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen in Syrien sind nach Oppositionsangaben am Montag trotz der Präsenz von UN-Beobachtern fast 60 Menschen getötet worden. Wie die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, waren unter den insgesamt 59 Toten mindestens 48 Zivilisten. Allein in der Protesthochburg Hama im Zentrum des Landes wurden demnach 31 Zivilisten durch Schüsse der Regierungstruppen getötet. 16 weitere starben den Angaben zufolge in der Provinz Idlib im Nordwesten des Landes.
Youtube-Bilder von angeblichem Armee-Einsatz in Syrien
© AFP
Die Führung in Damaskus hat offiziell einer international vermittelten Waffenruhe zugestimmt, eine UN-Beobachtermission soll die Einhaltung überwachen. Ein Vorauskommando, das seit gut einer Woche im Land ist, begann am Montag mit der Erkundung der Umgebung von Damaskus.
Artikel vom 24.04.2012
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