Dem nordirischen Minister für regionale Entwicklung, Danny Kennedy, zufolge wollten "gefährliche Terroristen" mit dem Sprengsatz Polizisten töten. Unter einem Fahrzeug im Norden der Stadt Belfast fand die Polizei unterdessen eine kleinere Bombe. 80 Menschen wurden vorsichtshalber in Sicherheit gebracht. Im gleichen Viertel wurden Waffen und Munition beschlagnahmt.
Das Karfreitagsabkommen von 1998 beendete den drei Jahrzehnte dauernden Konflikt in Nordirland, bei dem mehr als 3000 Menschen ums Leben kamen. Seitdem gibt es immer wieder gewalttätige Zwischenfälle und Bombendrohungen, vor allem aus Protest gegen die Zugehörigkeit Nordirlands zu Großbritannien. Die nordirische Untergrundorganisation Irisch-Republikanische Armee (IRA) hat dagegen dem bewaffneten Kampf abgeschworen.
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