Härteres Vorgehen nach Hamburg-Protesten gefordert

Polizeigewerkschaft: Gummigeschosse gegen Gewaltbereite

Berlin (AFP) - Nach den Ausschreitungen linksextremer Demonstranten bei Protestkundgebungen gegen einen Neonazi-Aufmarsch in Hamburg setzt sich die Deutsche Polizeigewerkschaft für ein härteres Vorgehen ein. Wenn Wasserwerfer nicht mehr reichten, müssten die Beamten Gummigeschosse einsetzen, sagte Gewerkschaftschef Rainer Wendt der "Bild"-Zeitung. Wendt warf den Gegendemonstranten vor, "rücksichtslos und brutal" gegen die Einsatzkräfte der Polizei vorgegangen zu sein. "Offenbar schrecken sie nicht mal mehr davor zurück, Polizisten zu töten", sagte er "Bild".
Ausschreitungen in Hamburg vom Samstag Bild anzeigen
Ausschreitungen in Hamburg vom Samstag © AFP

Nach Angaben der Polizei kam es am Samstag bei Gegendemonstrationen von rund 3500 Teilnehmern aus der linksextremen Szene im Stadtteil Wandsbek zu den Krawallen. Beamte wurden demnach mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern beworfen, diese setzten Wasserwerfer und Pfefferspray ein. 38 Polizisten seien verletzt, 17 Demonstranten festgenommen worden.

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