Greenpeace-Aktivisten drohen hohe Geld- und Haftstrafen

Prozess wegen Feuerwerks in französischem Akw vertagt

Metz (AFP) - Ein Prozess gegen Greenpeace wegen eines Feuerwerks in einem französischen Atomkraftwerk ist vertagt worden. Der Anwalt der Umweltschutzorganisation erreichte am Mittwoch wegen fehlender Unterlagen einen Aufschub bis zum 27. Februar.
Das Feuerwerk im Akw Cattenom im Oktober Bild anzeigen
Das Feuerwerk im Akw Cattenom im Oktober © AFP

Vor dem Strafgericht im ostfranzösischen Thionville sollen sich acht Aktivisten verantworten sowie der Chef von Greenpeace Frankreich, Jean-François Julliard. Die Aktivisten waren am 12. Oktober auf das Gelände des Atomkraftwerks Cattenom südwestlich von Trier eingedrungen und hatten dort das Feuerwerk gezündet. Greenpeace wollte damit auf Sicherheitsmängel in dem pannenanfälligen Akw aufmerksam machen.

Den Beschuldigten drohen wegen gemeinschaftlichen Handelns und Sachbeschädigung nun jeweils bis zu fünf Jahre Haft sowie eine Geldstrafe von 75.000 Euro. Seit 2015 gilt in Frankreich ein verschärftes Gesetz zum Schutz national wichtiger Anlagen.

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