Demgegenüber verschlechtert sich die Piratenpartei um zwei Punkte auf sieben Prozent. Die sonstigen Parteien erhalten zusammen drei Prozent (minus eins). Damit hätte weiterhin weder die amtierende schwarz-gelbe Koalition noch eine rot-grüne Koalition eine ausreichende parlamentarische Mehrheit.
Während sich die meisten der zehn wichtigsten Politiker im Vergleich zu April verbessern, verzeichnet Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einen schlechteren Wert. Sie fällt auf der Skala von +fünf bis -fünf mit 1,6 gegenüber dem April um 0,2 Punkte zurück, steht damit aber weiterhin an der Spitze. Ebenfalls mit jeweils 1,6 und Unterschieden nur im Hundertstelbereich folgen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), der stark an Ansehen gewinnt (April: 1,0), und sein Vorgänger Peer Steinbrück (SPD) (April: 1,5).
SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier kommt mit 1,5 (April: 1,4) auf Platz vier und Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) mit unveränderten 1,1 auf Platz fünf. Danach kommen mit jeweils 0,6 Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) (April: 0,5), CSU-Chef Horst Seehofer (April: 0,5) sowie der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel (April: 0,5). Weiter im Negativbereich bleiben Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP), der sich allerdings auf minus 1,0 verbessert (April: minus 1,3). Das Schlusslicht bildet FDP-Chef Philipp Rösler mit minus 1,5 (April: minus 1,6).
Ein etwas anderes Bild ergibt sich aus dem neuen Deutschlandtrend des ARD-Morgenmagazins. Dieser Umfrage zufolge würden 33 Prozent der Deutschen die CDU/CSU wählen, was einem Minus von einem Punkt entspricht. 29 Prozent der Bürger würden der SPD ihre Stimme geben, ein Plus von einem Prozent.
Die Grünen wiederum verlieren einen Punkt und landen bei 13 Prozent der Wählerstimmen. Die FDP verbessert sich hier um einen Punkt und kommt auf fünf Prozent. Für die Piraten würden sich elf Prozent der Wähler entscheiden, für die Linke sechs Prozent. Beide Parteien verzeichnen damit unveränderte Werte.
Die Einführung so genannter Eurobonds lehnt laut ZDF-Politbarometer mit 79 Prozent eine große Mehrheit der Deutschen ab, dabei sind sich die Anhänger aller Parteien weitgehend einig. Nur 14 Prozent sind für solche gemeinsame Anleihen der Euro-Länder (weiß nicht: sieben Prozent).
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