An der Abstimmung in Louisiana nahmen auch die beiden anderen noch verbliebenen Kandidaten Newt Gingrich und Ron Paul teil. Der ehemalige Vorsitzende des Repräsentantenhauses Gingrich erhielt 16 Prozent der Stimmen, der texanische Abgeordnete Paul sechs Prozent. Obwohl ihnen keine Chancen auf die Präsidentschaftskandidatur eingeräumt werden, wollen sie weiter kämpfen.
"Unsere Kampagne schreibt Geschichte", machte Santorum seinen Mitstreitern nach der Verkündung der Ergebnisse in einer E-Mail Mut. Seit dem früheren US-Präsidenten Ronald Reagan habe "kein konservativer Bewerber so viele Bundesstaaten gewonnen wie wir". Die Erfolge zeigten, dass die Bevölkerung "einen authentischen, starken konservativen Anführer" wolle, schrieb Santorum.
Während Santorum bei den Vorwahlen elf Entscheide gewann, fuhr Romney bisher 21 Siege ein. Zwei weitere Abstimmungen gewann Gingrich. Anfang April stehen die Vorwahlen der Republikaner in Wisconsin, Maryland und der Hauptstadt Washington an. Außerdem gibt es in den kommenden Monaten noch Vorwahlen in den bevölkerungsreichen Bundesstaaten New York, Texas und Kalifornien.
Romney hat die Unterstützung des Partei-Establishments, insbesondere die wertkonservativen Anhänger der Republikaner konnte der frühere Gouverneur bislang aber noch nicht überzeugen. Der Herausforderer von US-Präsident Barack Obama wird auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner im Spätsommer gekürt. Die Präsidentschaftswahl findet im November statt.
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