30-Jähriger soll zuvor Messer eingesetzt haben - Keine Lebensgefahr

Senegalese bei Abschiebeeinsatz in Unterkunft bei Bonn von Polizeikugel verletzt

Bonn (AFP) - Bei einem Behördeneinsatz zur Abschiebung eines 30-jährigen Senegalesen hat es in einer kommunalen Unterbringungseinrichtung bei Bonn eine Schussabgabe durch einen Polizisten gegeben. Vor dem Zwischenfall am frühen Freitagmorgen in Bad Honnef-Aegidienberg soll der Senegalese ein Messer eingesetzt haben, wie die Polizei in Bonn mitteilte. Er wurde von der Kugel am Arm getroffen und in ein Krankenhaus gebracht.
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Der Staatsschutz der Polizei ermittelt © AFP

Lebensgefahr bestand nach ersten Erkenntnissen nicht. Den Angaben zufolge hatten Mitarbeiter des zuständigen Ausländeramts in Begleitung von zwei Bezirksbeamten am frühen Morgen die Unterkunft aufgesucht und den 30-Jährigen dort angetroffen. Anschließend habe sich eine "Bedrohungssituation" entwickelt, in deren Verlauf der Senegalese ein Messer eingesetzt habe, hieß es weiter im Polizeibericht.

"Im weiteren, noch nicht abschließend ermittelten Fortlauf kam es schließlich zur Abgabe eines Schusses durch einen der beiden Bezirksbeamten", berichtete die Polizei weiter. Aufschluss über den genauen Hergang des Geschehens sollen nun die Ermittlungen der Kölner Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Bonn geben.

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