Ob Fischer tatsächlich zu der Menge gehört habe, sei bislang allerdings noch unklar, betonte die Sprecherin. "Es besteht der Verdacht, dass Herr Fischer in der Gruppe anwesend war." Außer Fischer seien derzeit auch zwölf weitere Verdächtige im Visier der Ermittler. Bei der Gedenkveranstaltung waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft etwa 20 bis 30 vermummte Täter aus der rechtsextremistischen Szene aufgetaucht und hatten Polizisten angegriffen. Sie seien mit Eisenstangen und Holzlatten bewaffnet gewesen. Ein Polizist wurde bei dem Vorfall am 25. Februar verletzt.
Fischer war in den vergangenen Tagen durch seine Beziehung zu der deutschen Leistungs-Ruderin Drygalla in die Schlagzeilen geraten. Die 23-Jährige hatte in der vergangenen Woche die Olympischen Spiele in London verlassen, nachdem ihre Partnerschaft bekannt geworden war. Fischer war früher Landtagskandidat für die rechtsextreme NPD, nach Angaben der Partei aber im Mai ausgetreten. Er soll auch in der rechtsextremen Kameradschaft "Nationale Sozialisten Rostock" eine führende Rolle gespielt haben, einer zentralen Gruppe der örtlichen Szene.
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