Mit Romneys "Monolog" sei es nun vorbei, sagte Messina in Anspielung auf den Vorwahlkampf des Republikaners. Ab sofort werde der frühere Gouverneur von Massachusetts im direkten Vergleich an Obamas politischer Agenda gemessen. Der Millionärssohn, der sein Vermögen mit einer Investmentfirma machte, die unter anderem angeschlagene Unternehmen aufkaufte, will mit Wirtschaftskompetenz gegen Obama punkten. Dagegen setzen Obamas Strategen darauf, den Präsidenten als Kämpfer für die Mittelschicht und Wohlstand für alle darzustellen.
Romney habe als Unternehmer keine Arbeitsplätze geschaffen, sondern "Wohlstand für sich und seine Geschäftspartner", indem er Unternehmen zerschlagen habe, sagte Obamas Chefstratege David Axelrod. Romneys Bilanz gebe keinen Anlass zu der Vermutung, dass er sich für die Mittelschicht stark mache.
Romney hatte am Dienstag nach fünf weiteren Vorwahl-Siegen die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei für sich beansprucht und den Wahlkampf gegen Obama eröffnet. Um auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner offiziell zu dessen Herausforderer gekürt zu werden, muss er mindestens 1144 Delegierte hinter sich bringen.
Nach den jüngsten Siegen verfügt Romney laut der Webseite realclearpolitics.com über 838 Wahlmännerstimmen. Die noch ausstehenden Vorwahlen im Mai und Juni gelten als Formsache. Der neue US-Präsident wird am 6. November gewählt.
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