Eine Weiterbehandlung ihres Rückenleidens, weswegen Timoschenko vor mehr als zwei Monaten eingeliefert wurde, sei "nicht vereinbar" mit der Therapie der Hautkrankheit, sagte Wlassenko. Die Rückenschmerzen würden sich deshalb weiter verschlimmern. Die Leiterin der neurologischen Abteilung des Krankenhauses, Irina Fursa, wollte auf Nachfrage keine Stellungnahme abgeben.
Die Oppositionsführerin war im Oktober 2011 im Zusammenhang mit Gasgeschäften während ihrer Zeit als Regierungschefin wegen Amtsmissbrauchs zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Der Prozess wurde international scharf kritisiert. Timoschenko sieht hinter ihrer Verurteilung politische Motive. Ihrem Anwalt zufolge soll die 51-Jährige mit allen Mitteln daran gehindert werden, für die Parlamentswahl im Oktober zu kandidieren.
13 Kommentare