Berichte über zu erwartende Proteste bei Besuch des US-Präsidenten

Trump sagt Reise zur Eröffnung von US-Botschaft in London ab

Washington (AFP) - US-Präsident Donald Trump will nicht zur Eröffnung der neuen US-Botschaft nach London reisen. Trump gab seine Entscheidung in einer Twitter-Botschaft in der Nacht zum Freitag bekannt, nachdem es Berichte gegeben hatte, wonach bei seinem Besuch mit Protesten zu rechnen sei.
Trump unzufrieden mit US-Botschaftsgebäude in London Bild anzeigen
Trump unzufrieden mit US-Botschaftsgebäude in London © AFP

Trump begründete seine Absage dagegen mit seiner Unzufriedenheit über den Standort der neuen Botschaft. "Grund, warum ich meine Reise abgesagt habe, ist, dass ich kein großer Fan davon bin, dass die Obama-Regierung die vielleicht am besten platzierte und vornehmste Botschaft in London für 'Peanuts' verkauft hat, nur um eine neue an abgelegener Stelle für 1,2 Milliarden Dollar zu bauen", twitterte Trump mit Blick auf seinen Amtsvorgänger Barack Obama. "Schlechter Deal. Wollten, dass ich Band durchschneide - NEIN!", fügte er hinzu.

Trump war auch ein offizieller Staatsbesuch in Großbritannien angeboten worden, ein Datum dazu wurde bislang aber nicht genannt. Bereits im Vorfeld waren Proteste angekündigt worden. Die britische Premierministerin Theresa May hatte erst in der vergangenen Woche bekräftigt, dass ein Staatsbesuch nach wie vor geplant sei. "Trump kommt ins Vereinigte Königreich", sagte sie.

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