Menschenrechtsbericht moniert rassistische Gewalt

USA besorgt über rechtsextreme Mordserie in Deutschland

Washington (AFP) - Die USA sind besorgt über rassistische Gewalt in Deutschland. Die Bedrohung von Ausländern und ethnischen Minderheiten bleibe ein Problem in der Bundesrepublik, heißt es im jährlichen Menschenrechtsbericht des US-Außenministeriums, der in Washington veröffentlicht wurde. Der Bericht bezog sich dabei insbesondere auf die Morde der rechtsextremen Zelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU), die "eine Quelle bedeutender öffentlicher und offizieller Besorgnis" seien.
NSU-Mitglieder Mundlos (v.l.), Zschäpe und Böhnhardt Bild anzeigen
NSU-Mitglieder Mundlos (v.l.), Zschäpe und Böhnhardt © AFP

Die jahrelang unentdeckt gebliebene NSU soll aus den 1998 abgetauchten Neonazis Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt bestanden haben. Dem zuletzt in Zwickau lebenden Trio werden zehn Morde, zwei Sprengstoffanschläge in Köln und eine Serie von Banküberfällen zur Last gelegt. Mundlos und Böhnhardt wurden am 4. November 2011 nach einem gescheiterten Banküberfall in Eisenach tot in ihrem Wohnmobil aufgefunden. Zschäpe stellte sich wenig später der Polizei und sitzt seither in Untersuchungshaft.

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3 Kommentare

Rassismus ist überhaupt kein deutsches Problem. Und es scheint so, dass er ein deutsches Problem nie war. Z.B., fast bis zur Mitte XX Jahrhundert wurden die Schwarzafrikaner in Europa und sogar in der ......
von ABW am 25.05.2012
Sehe ich auch so. Natürlich muss man nicht an die Decke gehen und weil die USA unsere Probleme thematisieren, heißt das ja nicht, dass sie ihre negieren. Aber dennoch sind Rassismusprobleme kein "typisch ......
von Nele am 25.05.2012

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