Bei Treffen zu Flüchtlingspolitik gemeinsamer Lösungswille bekräftigt

Unter EU-Innenministern laut Seehofer "Gemeinschaftsgeist"

Innsbruck (AFP) - Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat sich zufrieden mit dem Treffen der EU-Innenminister und EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos am Donnerstag in Innsbruck gezeigt. Es gebe einen "Gemeinschaftsgeist" unter den Innenministern, sagte Seehofer vor Journalisten. Alle seien davon überzeugt, die noch vorhandenen Probleme jetzt lösen zu wollen.
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Seehofer mit österreichischem Kollegen Kickl (r.) © AFP

Auch Avramapoulos und Österreichs Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) als Vertreter der österreichischen EU-Präsidentschaft betonten die gemeinsamen Bestrebungen. Kickl sagte, es gebe "sehr, sehr breiten Konsens" für den Schutz der EU-Außengrenzen. Kickl kündigte an, das beim EU-Gipfel Ende Juni vorgeschlagene Modell der "Ausschiffungsplattformen" in Drittstaaten nun umsetzen zu wollen.

Er wolle "möglicherweise" einen Modellversuch in Nordafrika starten. Welches Land dafür in Frage kommen soll, wollte Kickl nicht sagen. Bisher gab es von den in Frage kommenden Staaten noch keine Zusagen für den Aufbau eines solchen Zentrums für im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge.

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