Der Ausgang der Thüringer Kommunalwahlen vom vergangenen Sonntag sei "ein Erfolg für unsere Partei als linke Volkspartei", hieß es in der Erklärung weiter. In der seit Monaten andauernden Kontroverse darüber, wer die Linke künftig führen soll, soll nach den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen am kommenden Sonntag eine Entscheidung fallen.
Bartsch ist derzeit der einzige feststehende Bewerber, gerechnet wird auch mit einer erneuten Kandidatur des früheren Parteichefs Oskar Lafontaine. Er gilt als Widersacher von Bartsch, deshalb wird seine mögliche erneute Bewerbung gerade bei den Realpolitikern aus dem Osten kritisch gesehen. Gewählt wird der neue Vorstand auf dem dem Göttinger Parteitag Anfang Juni.
Die bisherige Linken-Chefin Gesine Lötzsch war im April wegen der Erkrankung ihres Mannes zurückgetreten, der amtierende Ko-Vorsitzende Klaus Ernst hat sich noch nicht zu einer möglichen erneuten Kandidatur geäußert. Die Führung der Partei will am kommenden Dienstag über die Besetzung der Doppelspitze bei den Linken beraten.
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