"Es ist für mich ganz und gar undenkbar, dass ich Standorte in strukturschwachen Gebieten schließe und gleichzeitig den Köln/Bonner Raum privilegiere." Der Minister hob hervor, er wolle die Verlagerung "im Konsens mit der Region machen". "Wenn sich die Bonner auf die Buchstaben des Bonn-Berlin-Gesetzes berufen, schaden sie ihren eigenen Interessen." Derzeit seien noch 82 Prozent der Dienstposten seines Hauses in Bonn, es gehe ihm aber darum, "dieses starre Fixieren auf Zahlen" aufzubrechen. Bonn sei im Zuge des Regierungsumzugs alles andere als schlecht gefahren, sagte de Maizière mit Blick auf den Zuzug anderer Behörden nach der Verlagerung der Hauptstadt nach Berlin. Die Debatte dürfe nicht "angsterfüllt auf die Zahl der Ministeriumsmitarbeiter" reduziert werden.
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