Weiterer Krisendialog zwischen Äthiopien, Ägypten und Sudan zum Staudammstreit

Khartum (AFP) - Die Afrikanische Union (AU) organisiert am Montag einen weiteren virtuellen Krisendialog mit Äthiopien, Sudan und Ägypten zur Lösung des Staudammstreits. Äthiopien will mit der riesigen Grand-Ethiopian-Renaissance-Talsperre am Nil das größte Wasserkraftwerk Afrikas bauen. Die unteren Nil-Anrainerstaaten Sudan und Ägypten fürchten jedoch um ihre Wasserversorgung. Das Projekt sorgt bereits seit Jahren für Spannungen zwischen den Ländern.
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Grand-Ethiopian-Renaissance-Talsperre (GERD) © AFP

Äthiopien widersetzte sich bereits in mehreren von der AU beaufsichtigten Gesprächsrunden den Forderungen der beiden arabischen Länder nach einem rechtsverbindlichen Streitbeilegungsverfahren. Im Juli schuf die Regierung in Addis Abeba mit dem Beginn der Flutung der Talsperre Fakten. Am Dienstag hatten die drei Länder nach einer Sitzung per Videokonferenz mit anderen afrikanischen Staaten beschlossen, die Gespräche fortzuführen.

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