Berlin (AFP) - Die Zahl der Hartz-IV-Empfänger ist auf ein Rekordtief gesunken. Die Bundesagentur für Arbeit bestätigte in Nürnberg einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung. Im Februar waren demnach insgesamt noch 4,46 Millionen erwerbsfähige Leistungsberechtigte registriert und damit erstmals seit der Einführung von Hartz IV weniger als 4,5 Millionen.
Hauptgründe sind laut "Bild" die positive Wirtschaftslage und die günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Die Zahl derjenigen Hartz-IV-Empfänger, die arbeitslos waren, also weder Aufstocker noch alleinerziehend oder betreuend tätig, pendelte sich demnach nach kurzzeitigem Absinken unter die Zwei-Millionen-Marke zu Jahresanfang wieder bei zwei Millionen ein.
Laut "Bild" rechnet die Bundesagentur damit, dass die Zahl der Hartz-IV-Empfänger im Jahresverlauf 2012 weiter sinken wird. 2011 hatte es im Jahresdurchschnitt noch 4,62 Millionen Hartz-IV-Empfänger gegeben, 2010 sogar 4,89 Millionen. Der höchste Wert war 2006 mit 5,39 Millionen Leistungsempfängern erreicht worden.