Rekordweltmeister Sébastien Loeb hat geschützt von einer Stallorder seinen siebten Sieg bei der Rallye Argentinien eingefahren und damit seinen 70. Karriere-Erfolg gefeiert.
70. Sieg: Loeb profitiert von Stallorder
Cordoba (SID) - Rekordweltmeister Sébastien Loeb hat geschützt von einer Stallorder seinen siebten Sieg bei der Rallye Argentinien eingefahren und damit gleichzeitig seinen 70. Karriere-Erfolg gefeiert. Der Franzose siegte vor seinem finnischen Citroën-Kollegen Mikko Hirvonen und hatte nach der Schlussetappe einen Vorsprung von 15,2 Sekunden. Dritter wurde der norwegische Ford-Fiesta-Pilot Mads Östberg (+3:10,4 Minuten). Durch seinen dritten Saisonsieg vergrößerte der achtmalige Champion auch seinen Vorsprung in der Gesamtwertung. Dort liegt er mit 91 Punkten vor dem in Südamerika sechstplatzierten Ford-Piloten Petter Solberg (Norwegen/73) und Hirvonen (70).
Sébastien Loeb hat die Nase vorn in Argentinien
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Nach den ersten beiden Prüfungen des Schlusstages war Loebs Vorsprung vor dem Hirvonen zunächst von 7,2 auf 0,2 Sekunden zusammengeschmolzen, dann vergrößerte der Franzose sein Polster für die letzten drei Sonderprüfungen wieder auf 1,3 Sekunden.
Am Samstag hatte das Citroën-Team eine Stallorder an seine beiden Spitzen-Piloten ausgegeben, nachdem Loeb zur Halbzeit des zweiten Tages 2,1 Sekunden vor Hirvonen gelegen hatte. Nach der ersten Etappe hatte die beiden lediglich eine Zehntelsekunde getrennt. "Ich habe mit beiden gesprochen und sie sind ebenfalls der Meinung, dass es die beste Lösung ist", sagte Citroën-Teamchef Yves Matton: "Wir können es uns nicht leisten, durch den Zweikampf einen möglichen Doppelsieg wegzuwerfen."
Artikel vom 29.04.2012
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