Biathlon-Frauen: "Werden im Frühjahr etwas verändern"

Ruhpolding (SID) - Bernd Eisenbichler, Sportlicher Leiter der deutschen Biathleten, sieht im Nachwuchsbereich bei den Frauen dringenden Handlungsbedarf. "Wir müssen da offensichtlich hart arbeiten. Wir werden im Frühjahr etwas verändern", kündigte Eisenbichler am Rande des Weltcups in Ruhpolding an.
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Denise Herrmann ist für die WM in Antholz qualifiziert © SID

Auf Einzelheiten wollte er nicht eingehen. Klar sei aber, "dass der Übergang vom Junioren- zum Seniorenbereich schneller und zielgerichteter sein muss. Da ist ein Lücke", sagte er. Die Erfolge von Laura Dahlmeier in den vergangenen Jahren haben "manches übertüncht". Man müsse sich deshalb "peu a peu verbessern, vor allem im Bereich der Athletinnen vier bis sechs".

Vier Wochen vor der WM in Antholz (13. bis 23. Februar) haben sich in Denise Herrmann, Franziska Preuß und Vanessa Hinz erst drei deutsche Biathletinnen für den Saisonhöhepunkt qualifiziert. Der Rest des deutschen Frauenteams hinkt den hohen Erwartungen dagegen weit hinterher.

Es werde aber in Antholz "definitiv eine Staffel geben", betonte Eisenbichler. Es gebe die Möglichkeit "des Trainerentscheids" für Athletinnen, die die WM-Norm des Deutschen Skiverbandes (DSV) nicht geknackt haben. Überhaupt sehe er die Lage nicht so negativ: "Wir haben uns seit Dezember entwickelt. Das heißt nicht, dass alles gut ist, aber wir marschieren in die richtige Richtung."

Den Medaillenanspruch für Antholz wollte er deshalb auch nicht revidieren. "Ich habe ja nicht gesagt, dass wir dort acht Medaillen holen. Aber unser Anspruch ist es natürlich, Medaillen zu holen. Wir haben zwei Frauen und einige Männer, die dazu in der Lage sind", sagte Eisenbichler.

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