11.047 Zuschauer im Audi-Sportpark, darunter rund 2000 Cottbuser, sahen ein Spiel mit wenigen Höhepunkten. Für beide Mannschaften stand klar die Sicherheit an erster Stelle. Cottbus begann jedoch schwungvoller. Ivica Banovic, der seine Probleme am Sprunggelenk auskuriert hatte, zwang FCI-Torwart Ramazan Ozcan per Volleyschuss zu einer ersten Parade (6.). Cottbus war wacher und stärker in den Zweikämpfen, wusste seine Vorteile in Hälfte eins aber nicht zu weiteren guten Chancen zu nutzen.
Bommers Maßnahme, den nach seiner Rotsperre wieder spielberechtigten Roger für Jules Reimerink ins defensive Mittelfeld zu beordern, erwies sich als gute Idee: Cottbus stand gut, ließ sehr wenig zu. Insgesamt war die zweite Halbzeit aber sehr stark von der Taktik und dem Bemühen beider Teams geprägt, nur keine Fehler zu machen. Wenn es zu Möglichkeiten kam, dann meist für Energie. Özcan hielt aber auch gegen Daniel Ziebig (63.) und Dimitar Rangelow (69.) stark.
Aus einem Konter heraus und völlig überraschend traf dann der FCI. Einen Schuss von Caiuby konnte Torhüter René Renno nur abklatschen - genau vor die Füße von Quaner, der erst eine Viertelstunde zuvor aufs Feld gekommen war und locker einschoss.
Beste Spieler für Ingolstadt waren Özcan und Caiuby. Beim FC Energie, der gegen Ende immer stärker aufkam, ragten Uwe Hünemeier und Daniel Adlung heraus.
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