Das SID-Kalenderblatt am 14. August: Eröffnung der ersten Olympischen Jugendspiele

Köln (SID) - Fast ein ganzes Jahrzehnt kämpfte Johann Rosenzopf gegen Windmühlen an. Seine Idee, der weltweiten Kinder-Fettleibigkeit und der immer geringer werdenden sportlichen Aktivität mit einem Weltsportfest der Jugend entgegenzutreten, fand einfach keinen Anklang. Doch der Österreicher blieb trotz zahlreicher Absagen des IOC hartnäckig - und am 5. Juli 2007 gelang schließlich der Durchbruch.
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Am 14. August war es soweit © SID

Unter der Führung von Präsident Jacques Rogge beschloss das Internationale Olympische Komitee auf seiner 199. Session die Einführung Olympischer Jugendspiele. "Das zeigt, dass das IOC seine Verantwortung und Verpflichtung gegenüber der Jugend von heute und von morgen nicht allein in Worten, sondern auch mit Taten wahrnimmt, in dem ein eigener Event im Geist der Olympischen Spiele angeboten wird", erklärte Rogge damals seine Vision der Jugendspiele.

Weitere drei Jahre vergingen, ehe sich die Sportlerjugend ab dem 14. August 2010 in Singapur erstmals unter den Olympischen Ringen messen durfte. Der südostasiatische Stadtstaat hatte sich im Bewerbungsverfahren als Ausrichter zuvor in einer engen Abstimmung gegen die russische Hauptstadt Moskau durchgesetzt. Rund um die Millionenstadt Nanyang kämpften die 14- bis 18-jährigen Sportler in 26 Sportarten und insgesamt 201 Wettkämpfen um Medaillen.

Auch Deutschland entsandte insgesamt 70 Athleten und Athletinnen zur Premierenveranstaltung und sammelte insgesamt 22 Medaillen. Doch das soll bei den Jugendspielen gar nicht primär im Fokus stehen. Vielmehr sollen die "Youth Olympic Games" junge Sportlerinnen und Sportler darin bestärken, ihren im Leistungssport eingeschlagenen Weg auf der Basis ethischer Werte wie Respekt, Exzellenz und Freundschaft sowie fundamentaler Prinzipien wie Universalität, Nachhaltigkeit und ohne jegliche Diskriminierung fortzusetzen.

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