Deal perfekt: Nets holen Harden - und greifen tief in die Tasche

Köln (SID) - Der Trade von Superstar James Harden innerhalb der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA von den Houston Rockets zu den Brooklyn Nets ist perfekt. Dies bestätigten die Nets am Donnerstag, nachdem ESPN am Mittwochabend von einer Einigung berichtet hatte. Mit dem Wechsel des früheren MVP wurde eine wahre Lawine losgetreten. Auch die Cleveland Cavaliers und die Indiana Pacers sind in den Deal involviert.
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Die Brooklyn Nets sichern sich James Harden © SID

Harden trifft in Brooklyn auf seinen früheren Teamkollegen Kevin Durant und Star-Aufbauspieler Kyrie Irving. Gemeinsam sollen sie eine Achse bilden, die den Nets den Titelgewinn bringt - und das ließ sich die Organisation einiges kosten.

Jarrett Allen und Taurean Prince wechseln nach Cleveland, Caris LeVert und Rodions Kurucs gaben die Nets an Houston ab. LeVert wird allerdings nicht bei den Rockets bleiben, sondern sich den Pacers anschließen, die wiederum Victor Oladipo nach Houston schicken. Zudem überlassen die Nets den Rockets ihr Erstrunden-Wahlrecht im Draft in den Jahren 2022, 2024 und 2026. Und: Brooklyn stimmte zu, dass die Rockets ihren Platz in der Reihenfolge in den Jahren 2021, 2023, 2025 und 2027 mit anderen Teams tauschen dürfen.

Für Harden waren die Nets demnach bereit, sich über Jahre in eine schlechtere Position beim Draft zu bringen. Die Verträge mit Harden, Durant und Irving enden nach der Saison 2022/23, sie können anschließend also gehen. Die Auswirkungen des Trades dürfte Brooklyn deutlich länger spüren.

"Einen Spieler dieses Formats zu bekommen, steigert unsere Chancen, mit den Besten der Liga mitzuhalten", sagte Sean Marks, General Manager bei den Nets: "James ist einer der besten Scorer und Spielmacher in unserem Spiel. Wir sind begeistert, ihn und sein besonderes Talent in Brooklyn zu sehen."

Auf Trainer Steve Nash wartet nun die schwierige Aufgabe, aus starken Einzelkönnern eine Einheit zu formen. "Im Basketball geht es darum, als Team zu funktionieren", sagte Nash.

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