Deutsche Viererbobs verpassen Podest - Kalicki bei den Frauen auf Rang zwei

Köln (SID) - Die deutschen Viererbobs haben sich im ersten Rennen des Winters der starken Konkurrenz geschlagen geben müssen und das Podest verpasst. Olympiasieger Francesco Friedrich (Oberbärenburg) und Ex-Weltmeister Johannes Lochner (Stuttgart) holten am Samstag in Lake Placid zeitgleich den vierten Rang, der Rückstand auf Sieger Justin Kripps aus Kanada betrug nach zwei Läufen deutliche 0,6 Sekunden. Der Lette Oskars Kibermanis (+0,39) und Benjamin Maier (0,47) aus Österreich belegten die Plätze zwei und drei.
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Die deutschen Viererbobs belegten Platz vier © SID

"Nach dem ersten Lauf dachten wir, dass es deutlich für weiter vorne reicht", sagte Friedrich, der zunächst auf Rang drei gelegen hatte: "Im Zweiten bin ich am Start ein wenig hängengeblieben, und das Eis war recht weich, dadurch haben wir unten ziemlich viel verloren, obwohl die Fahrt gut war." Die deutschen Vierer waren schon im vergangenen Winter einzig in Lake Placid geschlossen am Podest vorbeigefahren.

Bei den Frauen ging am Samstag auch der zweite Sieg des Winters an die zweimalige Olympiasiegerin Kaillie Humphries aus Kanada, die seit dieser Saison für die USA startet. Hinter der 34-Jährigen beeindruckte Kim Kalicki (Wiesbaden) mit Anschieberin Erline Nolte, in ihrem zweiten Weltcup-Rennen fuhr Kalicki zum zweiten Mal auf das Podest.

Die Kanadierin Christine de Bruin wurde Dritte, die Olympiavierte Stephanie Schneider (Oberbärenburg) mit Leonie Fiebig und Olympiasiegerin Mariama Jamanka (Oberhof) mit Kira Lipperheide belegten die Plätze vier und fünf. Jamanka war damit wie schon beim Auftakt vor einer Woche überraschend die schwächste Deutsche.

Beim Weltcup-Auftakt vor einer Woche ebenfalls in Lake Placid waren zwei Zweierbob-Rennen ausgetragen worden, Lochner und Friedrich holten die ersten Siege der Saison. An diesem Wochenende gibt es auf der US-Bahn einen Doppel-Weltcup im Vierer, das zweite Rennen im großen Schlitten folgt am Sonntag (16.00 Uhr MEZ).

In der schwierigen Eisrinne im US-Bundesstaat New York ist das Männer-Ergebnis vom Samstag nicht völlig überraschend, zumal die internationalen Kräfteverhältnisse im Vierer deutlich ausgeglichener sind als im Zweier. Im kleinen Schlitten dominiert Friedrich seit Jahren nach Belieben. Die WM findet in diesem Winter auf seiner Heimbahn im sächsischen Altenberg (17. Februar bis 1. März) statt.

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