Draisaitl sieht Corona-Pandemie mit Sorge: "Ich halte mich an alles"

Köln (SID) - Leon Draisaitl sieht die Corona-Pandemie mit großer Sorge und hält nichts von einem sorglosen Umgang mit dem Virus. "Am meisten Angst habe ich davor, dass meiner Familie etwas zustoßen könnte. Man sollte das Virus keinesfalls unterschätzen", sagte der beste Spieler der Eishockey-Profiliga NHL der Bild-Zeitung: "Ich halte mich an alles was vorgegeben wird in Sachen Corona und versuche, so sicher wie möglich zu leben."
Erster deutscher Scorerkönig in der NHL: Leon Draisaitl Bild anzeigen
Erster deutscher Scorerkönig in der NHL: Leon Draisaitl © SID

Mit Blick auf Vorbilder schaut Draisaitl zu NBA-Legende Dirk Nowitzki auf, seine sportlichen Talente liegen aber dann doch woanders. "Im Basketball bin ich schrecklich", sagte der deutsche Nationalspieler von den Edmonton Oilers im Klub-TV, "man kann nicht in allem spitze sein."

Schwierige Würfe auf den Korb probiere er deshalb lieber erst gar nicht aus. "Dabei würde ich mir wahrscheinlich die Knöchel brechen", erklärte Draisaitl. Seine Qualitäten im Fußball seien dagegen "okay".

Nach seiner Wahl zum wertvollsten NHL-Spieler bekam der 24-Jährige viele Glückwünsche - auch von Nowitzki. "Er war einer der ersten, die sich gemeldet haben", sagte Draisaitl: "Er ist ein phänomenaler Typ, so bescheiden, so bodenständig. Es ist großartig, dass man die Anerkennung einer solchen Legende erhält."

Der Würzburger war stets ein Vorbild für den Kölner, das betonte Draisaitl erneut: "Ich wollte sein wie er. Ich wollte erreichen, was er erreicht hat. Und das ist schwierig. Wenn ich die Hälfte davon schaffen würde, wäre ich ein sehr glücklicher Mann." Er habe den NBA-Champion von 2011 "zum ersten Mal bei einem Charity-Fußballspiel getroffen. Wir waren beide nicht sehr talentiert."

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder