Fecht-EM: Hartung und Ndolo holen Bronze

Düsseldorf (SID) - Der zweimalige Säbel-Europameister Max Hartung (Dormagen) und Degen-Fechterin Alexandra Ndolo (Leverkusen) haben bei der Heim-EM in Düsseldorf für die ersten Medaillen der deutschen Mannschaft gesorgt. Die beiden Athleten des Deutschen Fechter-Bundes (DFeB) sicherten sich jeweils Bronze.
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Säbelfechter Max Hartung gewann sein zweites EM-Gold © SID

Der Titelverteidiger unterlag im Halbfinale dem späteren Europameister Wenjamin Reschetnikow aus Russland mit 10:15 und verpasste damit nach 2017 und 2018 den dritten EM-Titel in Folge. Silber ging an den Russen Kamil Ibragimow, die zweite Bronzemedaille sicherte sich Sandro Basadse aus Georgien.

Ndolo hatte zuvor ebenfalls ihr Halbfinale gegen die spätere Europameisterin Coraline Vitalis (Frankreich) mit 12:15 verloren. Silber ging an deren Landsfrau Marie-Florence Candassamy, die zweite Bronzemedaille gewann die Polin Ewa Trzebinska.

Den Einzug in die Runde der besten Vier hatte Hartung mit einem 15:14-Erfolg im Viertelfinal-Krimi gegen den Weltranglistenzehnten Bolade Apithy aus Frankreich geschafft. Ähnlich spannend machte es Ndolo, die ebenfalls einen 15:14-Sieg gegen die Rumänin Maria Udrea feierte.

Hartung war zuvor souverän durch den Wettkampf marschiert. Nach dem Sieg gegen den Briten Jonathan Webb schlug er in der Runde der letzten Acht seinen Teamkollegen Björn Hübner-Fehrer (Werbach). Ndolo hatte sich im deutschen Duell mit Teamkollegin Alexandra Ehler (Leverkusen) durchgesetzt, in der Runde zuvor hatte sie bereits die Französin Auriane Mallo, 16. der Weltrangliste, in einem packenden Gefecht geschlagen.

Benedikt Wagner (Dormagen) verpasste den Einzug ins Halbfinale und damit eine Medaille knapp. Der Europameister von 2016 verlor sein Viertelfinale gegen Kamil Ibragimow aus Russland mit 8:15.

Nach langer Führung hatte zuvor Matyas Szabo (Dormagen) sein Achtelfinale noch verloren. Mit Beate Christmann (Tauberbischofsheim) und Ricarda Multerer (Leverkusen) waren die anderen beiden deutschen Degen-Fechterinnen schon in der ersten Runde gescheitert.

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