"Wir sind auf dem richtigen Weg zurück. Die Platzierungen sind ein klares Zeichen nach vorne", sagte der Olympiazweite Angerer. Sein Teamkollege Filbrich (Frankenhain) lag 48,1 Sekunden hinter Sieger Eldar Rönning zurück. Der Norweger bewältigte den anspruchsvollen Kurs in 37:27,2 Minuten und war damit 15,1 Sekunden schneller als der zweitplatzierte Schwede Daniel Rickardsson. Maxim Wylegschanin wurde mit 17,6 Sekunden Rückstand Dritter. Der Russe gab sein Comeback im Weltcup, nachdem er kurz vor der Tour de Ski Ende Dezember wegen erhöhter Blutwerte noch mit einer Schutzsperre belegt worden war.
Der schon bei der Tour starke Hannes Dotzler präsentierte sich auch in Otepää in guter Form und lief auf Rang 20. Bei der am Dienstag an gleicher Stelle beginnenden Junioren-WM hat der Skilangläufer aus Sonthofen große Chancen auf eine gute Platzierung.
Durchwachsenes Ergebnis bei den Frauen
Dagegen war Bundestrainer Jochen Behle mit den Frauen nicht zufrieden. "Das Ergebnis ist durchwachsen, leider nicht herausragend", sagte Behle. Böhler übte nach dem Rennen über 10km Selbstkritik: "Vielleicht bin ich ein wenig zu schnell angegangen. Ich konnte den Anfangsspeed nicht halten."
Die 29-Jährige aus Ibach lag deutliche 1:57,2 Minuten hinter Siegerin Marit Björgen zurück. Die Norwegerin sicherte sich ihren 43. Weltcupsieg und ist kurz davor, den Rekord der Russin Jelena Välbe von 45 Erfolgen zu knacken. Die Ränge zwei und drei gingen an Justyna Kowalczyk (Polen) und Therese Johaug (Norwegen).
Teamsprint-Olympiasiegerin Evi Sachenbacher-Stehle (Reit im Winkl) kehrte nach sechswöchiger Krankheitspause mit Platz 37 in den Weltcup-Zirkus zurück. Ihr Rückstand auf Siegerin Björgen betrug gewaltige 3:10,4 Minuten: "Ich bin trotzdem froh, wieder zurück im Weltcup zu sein. Leider konnte ich mein Anfangstempo nicht bis zum Ende durchziehen."
Noch keine Kommentare vorhanden