Freitag begrüßt WADA-Entscheidung: "Ein Zeichen gesetzt"

Berlin (SID) - Dagmar Freitag, Vorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag, hat die Vierjahressperre der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gegen Russland wegen manipulierter Doping-Daten begrüßt. Die WADA habe mit ihrer Entscheidung "ein Zeichen gesetzt", sagte die Sportpolitikerin dem SID.
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Die WADA entscheidet in Lausanne über Russland © SID

Das Ausmaß der Manipulationen in Russland habe allerdings auch kein anderes Urteil zugelassen, ansonsten hätte die WADA als oberstes Organ der Dopingbekämpfung ihre Autorität aufs Spiel gesetzt, sagte Freitag. Allerdings werde es jetzt so sein, "dass wir die russische Mannschaft erneut als 'Olympische Athleten aus Russland' in Tokio wiedersehen werden", so Freitag.

Die SPD-Politikerin bemängelte, dass auf russischer Seite von Einsicht nichts zu spüren sei. "Politik und Funktionäre sehen das Land offensichtlich völlig zu Unrecht an den Pranger gestellt, anders kann man erste offizielle Stellungnahmen jedenfalls nicht einordnen", so Freitag.

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