Licht und Schatten für die die deutschen Nationalspieler in den Play-offs der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL.

Goc und Sturm jubeln, Seidenberg bangt

Köln (SID) - Licht und Schatten für die die deutschen Nationalspieler in den Play-offs der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL: Während Marcel Goc und Marco Sturm mit den Florida Panthers den Einzug in die nächste Runde vor Augen haben und der Stanley-Cup-Sieger Dennis Seidenberg bei den Boston Bruins mit dem Rücken zur Wand steht, ist für Torhüter Thomas Greiss von den San Jose Sharks die Saison bereits beendet.
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Haben die nächste Runde vor Augen: Goc und Sturm © SID

Die Panthers gewannen in der "Best-of-seven"-Serie gegen die New Jersey Devils mit 3:0 und benötigen damit nur noch einen Sieg, um in die zweite Runde einzuziehen. Bei Bosten erzielte zwar Verteidiger Seidenberg den zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer, die insgesamt dritte Niederlage durch die 3:4-Schlappe gegen die Washington Capitals konnte jedoch auch er nicht verhindern. Mit der vierten Pleite im fünften Spiel ausgeschieden sind derweil die Sharks mit, der denen Ersatz-Torhüter Thomas Greiss erneut nicht zum Einsatz kam. Bei den St. Louis Blues verlor San Jose 1:3.

In den weiteren Duellen gewannen die Ottawa Senators bei den New York Rangers mit 2:0 (Stand: 3:2), die Chicago Blackhawks siegten 2:1 bei den Phoenix Coyotes und verkürzten damit auf insgesamt 2:3. Unterdessen wurde Raffi Torres von Phoenix nach einem brutalen Check gegen Marian Hossa im dritten Play-off-Duell für 25 Spiele gesperrt. Torres hatte den Gegenspieler im ersten Drittel hart gecheckt, Hossa blieb daraufhin minutenlang regungslos liegen. Der mit 77 Scorerpunkten beste Blackhawk-Spieler der regulären Saison erlitt schwere Verletzungen am Oberkörper. Wann der Slovake wieder auf dem Eis steht, ist noch ungewiss.

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