Golf: British Open wegen Corona-Pandemie abgesagt

Köln (SID) - Die British Open der Profigolfer sind aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden. Das teilten die Organisatoren am Montag mit. Das offiziell unter dem Namen The Open Championship veranstaltete Turnier hätte in seiner 149. Auflage seit 1860 vom 16. bis 19. Juli im Royal St George's Golf Club in Sandwich ausgetragen werden sollen. Das älteste noch ausgespielte Golfturnier der Welt findet damit erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg nicht statt.
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Erstmals keine British Open seit dem zweiten Weltkrieg © SID

Kurz darauf wurden die übrigen Major-Turniere neu terminiert. Wie die Veranstalter in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten, findet die PGA Championship vom 6. bis 9. August statt. Die US Open werden vom 17. bis 20. September ausgetragen, das legendäre Masters in Augusta wird auf den Zeitraum vom 12. bis 15. November verlegt.

"Unsere absolute Priorität liegt darauf, die Sicherheit und Gesundheit der Fans, Spieler, Offiziellen, freiwilligen Helfer und der Mitarbeiter zu schützen", sagte Martin Slumbers, Geschäftsführer des Royal and Ancient Golf Club of St Andrews. Dort hätten die British Open erstmals seit 2015 wieder stattfinden sollen. "Wir kümmern uns sehr um dieses historische Turnier und haben die Entscheidung schweren Herzens getroffen", ergänzte er.

Vorjahressieger Shane Lowry aus Irland äußerte sich "enttäuscht, dass ich den Titel dieses Jahr nicht verteidigen kann", attestierte den Organisatoren aber, "die richtige Entscheidung im Sinne der Gesundheit und Sicherheit der Menschen" getroffen zu haben.

Zuletzt hatte das Fachmagazin Golf Digest berichtet, dass die Veranstalter komplett gegen eine Absage aufgrund einer Pandemie versichert sind. Die Spielervereinigung PGA hat den Spielbetrieb zunächst bis zum 10. Mai ausgesetzt.

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