"Die Jungs haben hier einen guten Job gemacht, sechs Tore gegen Spanien zu schießen, ist schon sehr ungewöhnlich. In der speziellen Situation mit dem Nominierungsdruck hat die Mannschaft sehr stark gespielt", sagte Bundestrainer Markus Weise.
Seine Schützlinge begannen vor 2200 Zuschauern allerdings nervös. Die Drucksituation aufgrund der anstehenden Olympia-Nominierung war dem Team um Kapitän Maximilian Müller zu Beginn deutlich anzumerken. Besonders im Angriff leistete sich die Auswahl des Deutschen Hockey Bundes (DHB) einige Fehler, die Verteidigung stand aber gewohnt souverän. Folgerichtig fiel das erste Tor der Partie nach einer Strafecke, nach der Stralkowski Spaniens Keeper Francisco Cortes überwand.
Danach konnte auch der Ausgleich durch Quemada die DHB-Auswahl nicht mehr beirren. Trotz der schwierigen Platzverhältnisse machten die Deutschen mehr Druck und wurden mit der erneuten Führung durch Zeller belohnt. Direkt nach Wiederanpfiff war es erneut Zeller, der auf 3:1 erhöhte. Nur fünf Minuten später sorgte Fuchs für die Vorentscheidung. Zeller mit Treffer Nummer drei und erneut Fuchs schraubten das Ergebnis auf 6:2 hoch. Die zwei weiteren Tore der Spanier durch Freixa und Amat waren nur noch Ergebniskosmetik.
Für die 22 Spieler des erweiterten deutschen Kaders sind die drei Spiele in Düsseldorf die letzte Möglichkeit, sich für das finale London-Aufgebot zu empfehlen. Bundestrainer Markus Weise wird am Sonntag den Kader auf 16 Akteure reduzieren sowie zwei weitere Spieler als Ersatzleute nominieren, die im Falle einer Verletzung nachrücken.
Nach dem 4:1 gegen Spanien folgt am Samstag die Begegnung mit Belgien (13.00 Uhr), bevor am Sonntag zum Abschluss Vize-Europameister Niederlande (15.00 Uhr) wartet. Im ersten Spiel des Tages hatte sich die Niederlande 3:0 (1:0) gegen Belgien durchgesetzt. Alle vier Teams haben sich für die Sommerspiele qualifiziert. Die Niederländer und Belgier sind in London zudem Gruppengegner von Peking-Sieger Deutschland.
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