Kühn in der Kabine eingeschlossen: "Plötzlich war keiner mehr da"

Wien (SID) - "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" - das Motto des RTL-Dschungelcamps hatte für Handball-Nationalspieler Julius Kühn plötzlich eine ganz ungewollte Bedeutung. Nach der Ansprache von Bundestrainer Christian Prokop in der Pause des EM-Spiels gegen Weißrussland (31:23) wurde Kühn irrtümlich in der Umkleidekabine eingeschlossen.
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Kühn wurde versehentlich in der Kabine eingesperrt © SID

"Ich kam aus der Toilette und dachte: "Hier ist ja nicht viel los", erzählte Kühn nach dem Spiel: "Plötzlich war gar keiner mehr da, die Tür war zu. Ich hab dann geklopft, ich glaube, das war nicht zu überhören." Glücklicherweise habe ein Mitglied des Sicherheitspersonals ihn gehört, "der hat dann unseren Teamguide geholt, und der hat mich rausgelassen".

Rechtzeitig zum Anpfiff der zweiten Halbzeit stand Kühn wieder auf der Platte, Bundestrainer Christian Prokop hatte von seinem Missgeschick gar nichts mitbekommen. "Ich habe das erst im Nachhinein erfahren", gab Prokop zu, versicherte aber: "Jetzt nach dem Spiel sind alle da."

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