Ringer-WM: Popp verpasst dritte deutsche Bronzemedaille

Köln (SID) - Eduard Popp (Neckargartach) hat bei den Weltmeisterschaften in Kasachstan die dritte Bronzemedaille für den Deutschen Ringer-Bund (DRB) verpasst. Der 28-Jährige, der sich am Montag mit dem Einzug ins Halbfinale bereits das Ticket für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr gesichert hatte, verlor im kleinen Finale der Gewichtsklasse bis 130 Kilogramm gegen den Georgier Jakobi Kajaja.
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Popp ist der einzige Deutsche mit Medaillenchancen © SID

"Er hat die taktische Linie eingehalten, ein richtig starkes Turnier gerungen und kann mit dem fünften Platz sehr zufrieden sein, zudem hat er das Olympia-Ticket in der Tasche", sagte Bundestrainer Michael Carl.

Der dreimalige Weltmeister Frank Stäbler (Musberg) und der Olympiadritte Denis Kudla (Nackenheim) hatten am Montag in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan neben dem Ticket für Tokio die ersten DRB-Bronzemedaillen errungen. Das Griechisch-Römisch-Ergebnis sei "für den deutschen Ringkampfsport ein Riesenerfolg", sagte DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis.

Ellen Riesterer (Freiburg-Haslach) kann bei der WM ebenfalls noch die Tokio-Qualifikation schaffen und Bronze gewinnen. In der Gewichtsklasse bis 50 kg trifft Riesterer am Mittwoch in der Hoffnungsrunde auf Hsieh Meng-Hsuan (Taiwan). Vor dem kleinen Finale müsste sie noch die Vize-Europameisterin Oxana Liwatsch aus der Ukraine bezwingen. Nina Hemmer (Ückerath, bis 53 kg) und Annika Wendle (Altenheim, bis 55 kg) sind dagegen ausgeschieden.

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