London (SID) - Britta Steffen hat den deutschen Schwimmern bei den Spielen in London den nächsten Rückschlag versetzt. Die Doppel-Olympiasiegerin von Peking schied über 100 m Freistil schon im Halbfinale aus und raubte dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) eine der letzten Medaillenhoffnungen. In 54,18 Sekunden verfehlte die Dreifach-Europameisterin aus Berlin den Endlauf am Donnerstag als Gesamt-Zwölfte um 32 Hundertstel.
Auch die EM-Dritte Daniela Schreiber scheiterte als 15. in 54,39. Halbfinalschnellste war Staffel-Weltmeisterin Ranomi Kromowidjojo aus den Niederlanden in olympischer Rekordzeit von 53,05.
Die deutschen Schwimmer sind nach fünf von acht Wettkampftagen weiter ohne Medaille. Ganz ohne olympisches Edelmetall blieben sie zuletzt vor 80 Jahren.
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