Schachmann nennt WM-Straßenrennen kurz nach Tour-Ende "Eine Art Experiment"

Imola (SID) - Der deutsche Hoffnungsträger Maximilian Schachmann (Berlin) ist vor dem WM-Straßenrennen am Sonntag bei den Radsport-Titelkämpfen in Imola auf die Verfassung von Tour-de-France Sieger Tadej Pogacar und dessen "Vize" Primoz Roglic gespannt. "Sie sind die drei Wochen voll gefahren und haben sich einen Fight geliefert. Es wird eine Rolle spielen, wie frisch sie nach der anstrengenden Tour noch im Kopf sind", sagte der 26-Jährige in einer Presserunde.
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WM: Schachmann führt das BDR-Aufgebot an © SID

Rein physisch gesehen hätten "die beiden die Möglichkeit, sehr, sehr gut zu fahren auf dem Kurs, weil das Rennen einfach extrem schwer ist", betonte Schachmann, der das Team des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) auf dem knallharten 258,2 km langen Kurs rund um das Autodromo Enzo e Dino Ferrari anführen wird.

Nur eine Woche nach Ende der dreiwöchigen Frankreich-Rundfahrt in einem so fordernden WM-Straßenrennen "performen zu müssen", bezeichnete Schachmann "als eine Art Experiment". Deshalb sei er auch möglichst früh angereist, um auf der Strecke zu trainieren und sich vorzubereiten.

Den Streckenverlauf des Rundkurses, den die Fahrer neunmal bewältigen müssen, vergleicht Schachmann mit der Strade Bianche in der Toskana. Die Anstiege seien sehr ähnlich, sagte Schachmann. Vielleicht ist genau das ein gutes Omen für ihn: Bei der Wiederaufnahme der WorldTour Anfang August war Schachmann bei der Hitzeschlacht in der Toskana Dritter geworden.

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