Schumacher muss auf Haas hoffen: Alfa Romeo bestätigt Räikkönen und Giovinazzi

Köln (SID) - Mick Schumacher bleibt für den Aufstieg in die Formel 1 zur kommenden Saison nur noch die Option Haas. Alfa Romeo, das lange als wahrscheinlichste Adresse für den Spitzenreiter der Formel 2 galt, gab am Freitagvormittag die Verlängerung der Verträge von Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen (41/Finnland) und des Italieners Antonio Giovinazzi (26) bis Ende 2021 bekannt.
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Weiter für Alfa Romeo: Räikkönen und Giovinazzi (r.) © SID

Haas-Teamchef Günther Steiner verkündete später am Freitag bezüglich Schumachers Zukunft: "Ich weiß es nicht, er ist ein Ferrari-Fahrer. Da passiert gerade einiges im Hintergrund. Aber er ist ihr Fahrer, nicht meiner." Der Südtiroler führte aus: "Mein Plan ist, dass wir unsere Fahrer für nächstes Jahr vor dem Ende der Saison verkünden. Ich bin auch zuversichtlich, dass es so kommen wird."

Der US-Rennstall Haas, wie Alfa Romeo ein Kundenteam von Ferrari, hatte in der Vorwoche am Rande des Großen Preises von Portugal die Trennung von Romain Grosjean (Frankreich) und Kevin Magnussen (Dänemark) zum Jahresende bekannt gegeben.

Die Beförderung des von Ferrari geförderten Schumacher (21) in die Königsklasse ist ungeachtet der Alfa-Entscheidung weiter wahrscheinlich. Spätestens seit Schumachers Nominierung für einen Trainingseinsatz am Nürburgring Mitte Oktober für Alfa Romeo galt der Rennstall unter Sauber-Führung allerdings als Option Nummer eins.

Haas scheint 2021 auf einen kompletten Neuaufbau zu setzen. Neben Schumacher gelten auch dessen Formel-2-Rivalen Callum Ilott (England), Nikita Masepin und Robert Schwarzman (beide Russland) als Anwärter auf eines der beiden Cockpits.

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